Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf – es kommt nur auf die Entfernung an :-)))
(Marie von Ebner-Eschenbach)



Doggies Diary



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1.11.2009 - WE in NL

Einfach mal raus und entspannen. Deshalb bin ich am Freitag nach NL gefahren. Das Wetter war toll, wir waren am Strand, habe den Garten am Ferienhaus bearbeitet, bisschen geshoppt und viel gelernt. Meine Bücher sind mein Schatten und ich hatte viel Zeit an frischer Luft sitzend diese zu studieren. Feststellen musste ich, einfach ist anders. Aber ich will das unbedingt und vermute, dass die Gehirngröße doch noch ansteigen wird ;-)

Viel Zeit für die HP werde ich nun nicht mehr haben die nächsten Monate, von daher hier noch ein paar wenige Fotos vom WE:



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8.11.2009 - Fotos und so...

Kleines Update...
Aaron´s Juckerei hat so gut wie aufgehört. Könnten also tatsächlich die Ohrmilben gewesen sein. Jamie läuft wieder ganz ordentlich. Potter hat sich irgendwie die Kralle verstaucht gehabt, ist aber schon wieder erledigt. Freitag haben wir zufällig Astons Bruder getroffen. Musste ich direkt anhalten als ich Aramis auf der Straße erkannte. Die beiden sehen sich sowas von ähnlich und ich holte Aston dann mal kurz aus dem Auto. Super Idee :-))) die beiden mufften sich umgehend an.



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21.11.2009 - Im Wald

Fast 2 Wochen nichts mehr geschrieben hier. Wird auch weiterhin so bleiben, das ich wenig berichten werde. Andere Dinge haben ja momentan Vorrang und die Zeit die ich habe ist nur für die Hundis.

Einzige Neuigkeit die es gibt, uns zwar nicht betrifft, wir uns aber dennoch drüber freuen ist...Astons Papa Scally hat sich den Titel Field Trial Champion erarbeitet.

Die letzten Tage waren wir öfters im Bugholz spazieren. So lange nicht mehr dort gewandert, dabei ist dieser wunderbare Wald direkt vor unserer Haustüre. Wenn ich überlege, es sind gute 2 Jahre die ich nicht mehr mit den Hunden dort war. So erlebte Aston zum ersten Mal die tiefen des Waldes und deren Gerüche. Er ist und bleibt zwar eine Wasserratte, mutierte aber nun auch zum Waldschrat. So viel gibt es dort zu entdecken und zu klettern. Vollends zufrieden war er als sogar ein Teich auftauchte in dem er baden konnte. Ganz nach guter Labbimanier wurde zuerst am Uferrand ein Schlammbad genossen bevor der Matsch dann in der Teichmitte wieder abgeschwommen wurde. Wir werden nun öfters unsere große Runde hier laufen. Die Hunde hatten wahnsinnig viel Spaß und ich auch, weil man kaum Leute trifft und so gut wie keine Jogger und Radfahrer :-))

Heute gab es auch einen Ausflug in ein Gebiet das Aston nicht kannte. Die Müngstener Brücke mitsamt der Wupperberge und dem Fluß Wupper. Entlang des Flusses führt ein schöner idyllischer Weg der kaum frequentiert ist. Dort wanderten wir entlang, spielten Ball und für Aston gab es dann die Übung....Bälle im Wasser schwimmen auch mal weg, also Augen auf und beobachten und dann holen. Das hat ihm richtig Spaß gemacht, besonders weil er durch die Strömung richtig ackern musste. Jamie durfte nur am Ufer planschen. Ich bin zwar nicht ängstlich aber einen blinden Hund lasse ich sicher nicht in einem Fluss schwimmen.

Und dann kam die kleine Fußgängerbrücke über die Wupper, Aarons einziger Angstgegner *g*. Wenn er über Brücken gehen muss wackeln seine Beine vor lauter Aufregung und Panik. All meine Beteuerungen dass die Brücke nicht einstürzt helfen nicht. Er drückt sich an meine Seite und so zittern wir dann vorwärts. Endlich wieder Waldboden unter den Pfoten beginnt der Anstieg in die Wupperberge. Ich weiß schon warum ich dort kaum gehe *schwitz*. Es ist steil, sehr steil, aber gibt gute Muckis. Oben angekommen waren nur die Hunde noch frisch und munter...ich ärgerte mich dass ich schon wieder viel zu warm angezogen war. Ein Stück sind wir den Hauptweg gegangen und dann erscheint auch schon ein Pfad unterhalb der sehr schmal ist und sich schlangenförmig entlang der Wupperberge schlängelt. Das war Abenteuer, klettern, kriechen und über kleine Stege gehen. Am Ende noch ein Stück Hauptweg und man erreichte die Müngstener Brücke. Es ist immer wieder aufs Neue ein atemberaubender Anblick, besonders wenn der Zug oben drüber fährt.
Heute allerdings war es nicht schön. Die Brücke hat auch eine andere Seite und das ist die, das sie frei zugänglich ist. Es gibt nur das eine Bahngleis dort oben und ich versteh nicht warum man das nicht einsperrt und damit den Zugang erschwert. Aber wer wirklich dort runter springen "will" der findet einen Weg. So stand ich an dem Pfeiler und vor mir waren Kerzen auf der Erde, rosa und weiße Rosen, ein Foto von einem jungen Mädchen und ein Stein in Herzform auf dem stand....In jedem Ende liegt auch ein Anfang. Ich stand da minutenlang vor und ja, es macht einen traurig. Auch wenn man die Person nicht kannte, es ist traurig das es Menschen gibt die so verzweifelt sind das sie diesen, für sie wohl letzten, Ausweg nehmen.

Wir sind dann weiter und erreichten den Wald"spielplatz". Dort wurde vor einiger Zeit mitten in den Wald ein kleiner Parcour gebaut. Es gibt eine Rutsche bergab, Pfosten zum drauf rumklettern, Kletterseile im Hang, etc... Dort haben wir eine große Pause gemacht und die Ruhe genossen. Logo musste ich auch mal kurz klettern gehen, aber die Rutsche habe ich mir geschenkt. Man kann ja nie wissen ob die Hunde nicht auf die doofe Idee kommen und auch "runterrutschen" wenn sie mich sehen. War mir zu gefährlich. Danach begann der Abstieg ins Tal und am Auto angekommen sah ich auf die Uhr und mich traf fast der Schlag. Wir waren 3 Stunden unterwegs. Dementsprechend müde sind die Mäuse nun. Dafür gibt es morgen einen ruhigen Tag mit Kaffeetrinken bei meinen Eltern.

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23.11.2009 - Slide

Es gibt eine Seite auf der man Slide-Shows mit Musik erstellen kann. Dort gab es DAS Lied, das eine was für Jamie einfach passt...first day of my life. So nahm ich einige Fotos und heraus gekommen ist das hier, einfach auf den Link klicken:

für meine kleine beste Freundin, die beste Prusseliese die es auf der Welt gibt
Jamie - blind ist anders ;-)

Heute gab es auch noch einen schönen Spaziergang mit Onkel Brame (meinem kleinen Traumhund) und Co. Hätten wir mal geglaubt dass das Wetter noch besser wird tät es sogar Fotos geben. Aber so ging man uniformiert in Regenklamotten im trockenen. Naja, bis auf die letzten 5 Minunten wo die Wettervorhersage doch Recht behielt und die Schleusen geöffnet wurden.

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28.11.2009 - Indoor

Wieso nur mussten meine Eltern ausgerechnet Wuppertal als Wohnort wählen. Hier regnet es non Stop, gefühlte 280 Tage im Jahr. So gehen unsere Ausflüge immer in Richtung Flachland :-), denn da ist es meist trockener. Sonnig aber nicht...tja, ist halt November und für nächste Woche wurde bereits Schnee angesagt. Immerhin besser als der Regen. Bin gespannt wie Potter das finden wird. Er war ja voriges Jahr noch relativ "klein" und hat bestimmt vergessen was Schnee ist.

Ansonsten sind alle munter und gesund. Aaron geht es so Klasse, er ist kaum wieder zu erkennen, hüpft und albert rum...kommt ständig zum kuscheln und muss unbedingt seine "Liebesbisse" loswerden *autsch*. Für mich immer noch unbegreiflich das er so unterm dem Verlust von Kimba gelitten hat. Ich weiß zwar das er ein echtes Seelchen ist, aber das er so extrem trauern kann macht mir schon etwas Angst. Seine Juckerei ist fast komplett weg. Die Hefepilze im Ohr sind scheinbar auch erledigt und er glänzt wieder schön schwarz und hat ein dichtes Fell bekommen.

Vorige Woche hatte ich ausnahmsweise Aston mal mitgenommen zum Kurs abends. Dort sind viele fremde Menschen auf engem Raum. Viele Stimmen, in der Pause Gedränge aufm Flur wenn man nach draußen möchte. Man sagte mir ja beim Wesenstest, ich solle mit ihm mal in die Stadt gehen in Menschengedränge da er dort ja leichte Unsicherheit zeigt. Ich mag Stadt mit Hund aber nicht. Also nahm ich ihn halt mit zum Kurs. Tja, meinen Potter kenn ich eben doch und es hat mich nicht überrascht das er höchst souverän da durchmarschierte. Alles anschnüffelte, sich sofort hinter mich auf seine Decke legte und die 2,5 Stunden dort verbrachte ohne zu mucken. Naja, einmal musste er dringend meine Sitznachbarin anstubsen. So ganz lieb nach Potter-Manier...tach ich bin der Aston und wer bist Du? Schade das ich seinen Gesichtsausdruck dabei niemals werde knipsen können. Er hat echt einen fragenden Blick drauf und erwartet das man ihm bitteschön die ihm gebührende Aufmerksamkeit schenkt. In der Pause raus, durch die Leute die eng beieinander standen, kein Thema. Ausgerechnet an dem Tag hatten wir das Thema Enten :-)) Als die Präparate auf den Tisch kamen wurde Potter höchst aufmerksam und durfte in der Pause auch an allen riechen. Doch, ich war echt stolz auf den Stinker das er so lieb und ruhig war die 2,5 Stunden. Der Tag war aber nur die Ausnahme. Es bleibt dabei das Aaron mitkommt. Der natürlich auch völlig lieb und entspannt hinter mir liegt.

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