Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heisst, mit der Zeit richtig umgehen.



Kimba´s Tagebuch


Tagebuch eines alten Herrn, eines Engels in Hundegestalt. Seine ganzen 12 Jahre hier aufzuschreiben, das schaffe ich nicht. Aber jetzt, wo er den 12. Geburtstag hinter sich gebracht hat und es ihm stellenweise nicht so gut ging, möchte ich über jeden Tag den wir gemeinsam verbringen etwas erzählen.

14 Jahre - Happy Birthday Opi


Mein Engelchen, das war ein fantastischer Tag um seinen 14. Geburtstag zu feiern. Niemals hätten wir alle geglaubt dass Du so alt wirst und zudem noch dem Alter entsprechend ganz gut fit bist. Worte können diesen schönen Tag gar nicht beschreiben und auch nicht meine Freude darüber dass Kimba immer noch bei mir ist. Egal wann der Tag der Tage kommt, jetzt ist hier und Heute und Kimba geht es gut, nur das zählt :-)

Hier sind Fotos von seinem wunderschönen Geburtstag:



11. Oktober 2008


Voriges WE fing es an. Das Wetter wurde herbstlich, aber leider kalt und nass. Kimba ging es von jetzt auf gleich sehr schlecht. Er humpelte sehr stark, konnte keinen Schritt gehen ohne meine Hilfe. Seine Hüfte hat ihm arge Probleme bereitet bei dem plötzlich eintretenden nasskalten Herbstwetter. Ich musste ihm helfen beim aufstehen, ihn halten beim Haufimachen, ihn beim Fressen stützen. Er bekam Rimadyl und den ganzen Tag Wärmekissen die Rolf und ich ihm abwechselnd auflegten. Nach 2 Tagen ging es ihm etwas besser und kaum dass das Wetter wechselte und die Sonne schien wurde Opi wieder der Alte. Gott sei Dank.

Das sind diese Schrecktage wo einem so sehr deutlich wird dass man keine langen Jahre mehr miteinander hat. Kimba ist ein kleiner tapferer Kämpfer. Wenn es ihm schlecht geht lässt er sich helfen und ist auch total kuschlig. Sonst ist er ja einer den man nur Abends ordentlich knuffeln kann. Tagsüber hat er für sowas keine Zeit, da gibt es wichtigeres zu erledigen :-)

Wir freuen und dass er diese Phase so gut überstanden hat und wir unbesorgt mit ihm die Reise nach Frankreich antreten könnnen.

Ein paar Fotos vom Engelchen - klick auf Bild




24. Juni 2008


Möchte irgendwer einen Opi haben? Er heißt Kimba und ist ja sowas von lieb und pflegeleicht.

Heute hätte ich ihn erwürgen können und mich wohl gleich dazu. Manchmal ist es eben so dass man ganz dringend mal pullern muss. Nach 2 Litern Wasser bei der Wärme war meine Blase beim Gassi zum überlaufen gefüllt. Nee, ich konnte nicht mehr und musste einfach mal dringen das Wasser wegbringen. Also Büschlein gesucht, gefunden und Kimba mit der Flexi an eine Wurzel befestigt.

Ehrlich, ich war nur Sekunden im Busch, als ich wieder rauskam war Kimba weg. Aber sowas von. Ich rief, keine Antwort....ach ja, er kann ja gar nicht reden. Ich suchte den Weg nach unten ab, das Gebüsch, kein Kimba zu sehen. Also den nächsten Weg abgesucht, und wieder kein Opi in Sicht. Ich geriet so langsam in Panik. Wenn Kimba läuft dann läuft wer, wie ein Uhrwerk das am durchdrehen ist.

Warum ich dennoch immer Kimba rief keine Ahnung, er kann ja nicht mehr so gut hören und die Richtung orten. Ich wollte schon mein Handy zücken und LAG anrufen damit er kommt und mir suchen hilft. Ich war echt dem Erdboden nahe. Es blieb aber noch ein Weg übrig an der Abzweigung und ich ging auf einen kleinen Hügel und schaute über die Pferdekoppel und in weiter Ferne sehe ich noch eine weiße Rutenspitze die fröhlich propellort und eifrig des Weges läuft. OPI

Ich mich ans Opimobil geworfen, Aston nur zugerufen...halt Dich fest jetzt wird es holprig....und dann bin ich gelaufen wie noch nie in meinem Leben. Denn Kimba ging den Weg der zum Reitstall führt und da ist es echt gefährlich wenn ein blinder Opi zu den Rössern rennt. Mir blieb die Luft weg, ich dachte echt ich ersticke gleich so schnell bin ich gerannt mit dem schweren Opimobil mit fettem Aston-Baby darin. Jamie und Aaron fanden die Aktion irrsinnig lustig und umkreisten mich ständig wild wedelnd.

Nur Sekunden bevor Kimba in 2 Pferde knallen konnte trat ich auf die Flexi-Leine die er schön hinter sich herschleifte. Man, hab ich das Opi angeschissen, aber der zeigte mir nur fröhlich seine Stoffwurst die mit ihm zusammen abgehauen ist und wedelte sich einen. Nach dem Motto, krieg ich jetzt endlich Leckerchen geworfen.

Naja, er bekam dann auch Leckerchen geworfen, er liebt das halt und soviel hat er ja nicht mehr woran er sich aktiv erfreuen kann. Ich war ja auch nur erleichtert das mein Opi wieder da ist allerdings brauchte ich gute 4 Minuten bis mein Atem wieder richtig ging und nicht mehr hyperventilierte durch die gerannte Strecke. Aston meinte nur, kannste nochmal so schnell fahren? :-)

Ich geh nie wieder ohne Kimba im eisernen Griff zu halten pullern. Nie wieder.





16. Mai 2008


Der pure Albtraum...

Kimba hatte heute einen ganz ganz großen Schutzengel. Er hat in seinem Alter noch eine OP überlebt.

Heute morgen als ich ihn weckte war sein ganzes rechtes Gesicht komplett zugeschwollen. Das Auge war gar nicht mehr sichtbar und bis zur Nase alles dick. Wir sind sofort zur TÄ, wo wir auch direkt drankamen. Zuert wurde er punktiert ob zu sehen ob da Flüssigkeit rauskommt. Kam aber nichts. An einen Tumor glaubte sie nicht, dafür ist es zu schnell gewachsen. Die Zähne von außen her alles in bester Ordnung. Er roch weder muffig, noch hatte sein Zahnfleisch irgendwelche Veränderungen.

Dennoch meinte sie, es liegt am Zahn, dahinter wird es wohl brodeln. Also Backenzahn raus. Ich sagte nur, er ist 13, sein Herz alt und sein Kreislauf durch das Wetter der letzten Tage etwas angegriffen. Aber eine Wahl hatten wir ja nicht.

Er bekam eine Vollnarkose, nur so viel wie nötig und als er dann so schnell wegsackte und einschlief da brach mir das das Herz. Sie fragte dann wo sie mich erreichen kann, meine Antwort, hier...ich bleibe. Wenn er das nicht überleben sollte will ich dabei sein. Ich durfte bleiben, zugesehen habe ich nicht, naja ab und an mal. Eine 3/4 Stunde haben sie zwei Zähne rausgepult, gefräst weil die so derbe fest saßen und dann noch Wurzelreste entfernt. Das Übel kam dann auch zutage. An der Wurzelspitze saß ein riesen Granulom (oder wie sie das nannte).

Dann waren sie fertig und ich lag mit meinem Engel auf der Erde und betete zum Hundegott dass er ihn bitte bitte wieder aufwachen lässt. Überall das viele Blut am Maul und es tropfte noch ein wenig. Sein weißes Fell an den Beinen, ganz blutig.

Nach einer Stunde, die mir vorkam wie 10 Jahre regte er sich plötzlich. Er wimmerte und strampelte, schnaufte und gluckste. Nach noch einer halben Stunde war er nicht mehr zu halten und er wollte aufstehen. Die Braunüle wurde entfernt, er bekam noch was für den Kreislauf und gegen die Schmerzen und dann habe ich ihn zum Auto getragen. Es ist unglaublich was für eine Kraft man entwickeln kann, aber meinen Engel lasse ich nicht fallen.

Nun schläft das Opi, ab und an wird er unruhig, aber seine Atemzüge sind kräftig. Dennoch bleibt die Angst dass sein Kreislauf zusammenbricht. Aber die TÄ meinte, er hätte das für sein Alter einfach ganz Klasse gemacht.

Ich geb ihm Arnica und er ist zugedeckt.

Abend:
Der Opi, das ist ein zähes altes Ding.

Gerade eben war er schon wieder auf Wanderschaft, wedelt und bellt rum. Und er hat Hunger, so ziemlich großen und deshalb bekam er eine kleine Handvoll Pürree. Dem lieben Hundegott sei Dank ist unser Opi ein ganz starker Kerl und ein großer Kämpfer der noch nicht bereit ist die Welt und uns zu verlassen. Wir sind überglücklich dass er das so locker weggesteckt hat.



21. April 2008


Der 13. Geburtstag naht und Kimba ist das blühende Leben. Der bekommt seit 3 Wochen ein Schlangengift gegen seine Lipome und die Warzen und ein homöopathisches Mittel für sein altes Herzchen. Alles schlägt gut an. Das dicke Lipom an der linken Rippenseite ist schon merklich geschrumpft und auch ein paar der Warzen haben sich zurückgebildet. Wir hoffen dass es weiterhin so gut wirkt wie bis jetzt.





8. April 2008


Heute hat der Opi sich mal wieder ein Ding geleistet...

Wenn wir mittags von der Runde nach Hause kommen gibt es immer ein Stück Dörrfleisch für jeden. Kimba ist der Erste der neben dem blauen Eimer sitzt und wartet. Ich also den Deckel geöffnet, jedem ein Stück gegeben und den Eimer wieder verschlossen. Der Deckel wird mit einem Klippverschluß nach unten an den Eimerrand befestigt. Nun gehe ich frohen Mutes ins Bad um den Wäschetrockner auszuräumen. In der Küche ist alles still. Dann schmeiße ich den Staubsauger an um das Flusensieb zu reinigen. Genau auf den Moment muss Kimba gewartet haben. Nach einiger Zeit sah ich aus dem Augenwinkel wie Aaron und Jamie in die Küche rasten. Nanu, dachte ich, hat es vielleicht geklingelt? Also Staubsauger aus und da höre ich es schon, ein sehr lautes rascheln. Ich in die Küche geflitzt und erwische den Opi wie er kopfüber in dem Eimer mit dem Dörrfleisch hängt.

Hat der alte Stinker es doch glatt geschafft den Verschluß zu öffnen, den Deckel runterzuwerfen und sich am Dörrfleisch bedient. Auf mein wahrlich entsetztes... Kimba das ist bööööse, erstarrte er...tauchte aus dem Eimer auf und hatte die ganze Schnüss voller Dörrfleisch-Streifen. Naja, eins hab ich ihm gelassen, Aaron und Jamie bekamen auch noch was ab und dann wurde der Eimer wieder verschlossen.

Fazit: keinen Opi alleine in der Küche lassen. Ich befürchte nun dass er wirklich im Stande ist den Kühlschrank zu öffnen...

unser Engel, wir freuen uns über jeden Tag an dem es ihm so gut geht..





Januar 2008


Kimba ist jetzt 12 Jahre und 8 Monate alt und bei bester Gesundheit.

Er läuft noch gute 1,5 Stunden mit. Den Rest des Weges verbringt er im Opimobil. Je nach Wetterlage lasse ich ihn auch nur mal eine halbe Stunde laufen und spielen. Es variiert täglich und hängt immer davon ab was wir am Vortag unternommen haben und wieviel Lust Kimba hat. Es gibt auch Tage wo er nicht spielen mag, sondern lieber Leckerchen in der Wiese sucht oder die meiste Zeit im Opimobil verbringt. Wenn es stark regnet bleibt er im Auto. Nach wie vor ist es so dass er lieber dort ist als hier zu Hause, obwohl er hier nicht alleine wäre. Aber seine Lieblingsstätte ist und bleibt für immer, das Auto.

Fast täglich gibt es allerdings eine kleine Tobe-Kreisch-Einheit mit Jamie. Sie animiert ihn immer und Kimba steigt sofort drauf ein. Denn in Jamie kann man gut reinzwicken und herrlich mit ihr im Duett rumbrüllen. Nur gut dass wir so nette Nachbarn haben denen diese Tonlagen völlig egal sind.



Opimobil - 31. Mai 2007


Es ist fertig --> Old Dog on wheels.

Denn ab jetzt kann ich mein Kimba Engel immer mitnehmen. Wir haben an unserem Fahrradanhänger einen Umbau vornehmen lassen. Mein Arbeitskollege war einfallsreich, sehr sogar, und hat mir ein Opimobil gebaut.

Heute war Testtag. Und wie passend, es hat erstmal kräftig geregnet. Meine Cam war aber dennoch dabei und so ein paar kleine Fotos vom Süßi gibt es hier.

Kimba
der Freak
mit Dummy


Opimobil
Guck-Guck
<




24. Mai 2007


Auch heute kam Kimba mit. Vormittags ging es erst einmal zur Physiotherapie. Eine Runde Unterwasserlaufband und dann ab ins Büro. Ich zum arbeiten und Kimba zum schlafen. :-)

Am Nachmittag hatten wir ein Treffen am Rhein in Düsseldorf und Opi mittendrin. Ich habe in paar Fotos gemacht, die findet ihr beim Klick auf das Foto:



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23. Mai 2007


Heute war ein toller Tag. Ohne Bilder, ich mochte heute nicht. Kimba durfte heute mit auf einen Ausflug. Wir fuhren zum Elbsee. Am Wasser angekommen hat Opi direkt seinen Dummy bekommen. Ist abgezischt und hat sich gebadet, gewälzt und rumgekreischt.

Jamie und Aaron wurden von mir im Wasser bespaßt. Es war echt warm und irgendwann dachte ich mir, geh doch auch schwimmen. Also Klamotten runter und in Unterwäsche schwimmen gegangen. Da hatten Aaron und Jamie mega Spaß. Das blinde Ding ist auch gar nicht auf mich drauf geschwommen.

Kimba blieb draußen und beschäftigte sich mit seinem Dummy. Der süße Kerl hat mir nämlich eine Überraschung gebastelt. Als wir wieder aus dem Wasser kamen hatte er sein Dummy völlig zerstört und in kleinste Einzelteile zerlegt. Das ganze Ufer war übersät mit weißem Watteinhalt und mittendrin Opi der sich in allem wälzte. Ich hätte ihn plattknutschen können. Egal das das Dummy zerstört war, er hatte soooo einen riesen Spaß.

Dann wollte Opi auch mal schwimmen und ich habe ihn gehalten und mit ihm eine Runde gedreht. Dann ging es zum Hundeplatz, mit Aaron und Jamie trainieren. Kimba schlief in der Sonne und trocknete sein nasses Fell.

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15. Mai 2007


12 Jahre und 15 Tage alt...und bescheuert wie eh und je...

Heute habe ich Kimba mitgenommen. Es war ein toller Sonnentag und wir sind nach Düsseldorf Himmelgeist. Opi war gut drauf. Anfangs musste ich ihn an der Flexi-Leine halten, aber als wir am Wasser waren habe ich ihn losgemacht. Und er hat die volle Breite des Sandstrandes ausgenutzt und ist hin- und hergelaufen. Immer mit Dummy bewaffnet und seelig kreischend. Er hat sich ausgiebig im Sand gewälzt und ist immer wieder kurz ins Wasser um seinen Kopf unter zu tauchen. Das hat er schon immer am liebsten gemacht.

Bilder von Kimba an dem Tag gibt es im Album hier:



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8. Mai 2007


Am Elbsee...

Ich war mit Geschirr, Flexi Leine und jede Menge Leckerchen bewaffnet. Nicht zu vergessen seine Beißwurst.

Schon am Parkplatz angekommen, Kofferraum auf, hätte mir ein Licht aufgehen müssen.... denn Kimba stand erwartungsvoll im selbigen und wollte unbedingt raus. Normalerweise muss er erst überredet werden sich zu bewegen. Hunde ausgeladen, Jamie sofort angemosert auf uns zu warten, Rucksack aufgeschnallt und gemeinsam losmarschiert gen Wasser. Ach ja, Kimba an die Flexi nehmen wollen, Versuch gescheitert, Kimba ging keinen Meter. Also losgemacht und schwupp eierte er über den Weg. Wild wedelnd und dem Abhang immer gefährlich nahe.

Am Wasser angekommen konnte ich noch nicht einmal meinen Rucksack richtig abnehmen da sprang der Opi einfach hoch und biß kräftig in den Rucksack hinein. Er wußte genau das ich seine Beißwurst dabei habe und die immer am Rucksack hängt. Nur gut das ich meine Hand noch wegziehen konnte. Da Kimba spürte das er nicht in seine Beißwurst gebissen hatte, ließ er los und startete einen neuen Versuch. Diesmal erwischte er ein Stück der Wurst und zog kräftig drauf los. Ich kam echt ins schwitzen, denn sie war noch am Rucksack fest gebunden. Derweil tanzte Aaron schon im Sand Tango und fegte mir den Eimerweise über die Hose. Jamie nahm ein Vollbad um sofort wieder zu mir zu kommen und sich neben mir kräftig zu schütteln. Blöde Kuh....

Endlich konnte ich Kimba seine Beißwurst geben und er zog von dannen. Während ich mit Aaron und Jamie spielte, hatte ich immer ein Auge auf Kimba. Besonders wenn er Richtung Wasser taperte. Er tauchte nämlich ständig seine Beißwurst unter Wasser, dachte wohl die muss ersoffen werden.

Nach einiger Zeit gingen wir zur nächsten Bucht. Auf dem Weg dahin hat Kimba seine Beißwurst an einem Strauch fallen lassen, riecht dran und pinkelt drauf. Ganz prima. Er wollte sie dann natürlich nicht mehr tragen. Ich mir das Ding geschnappt und mit seidenem Finger bis zum Wasser runter getragen. Dort gewaschen und Kimba wieder gegeben. Er verzog sich ins Gebüsch. Ich achtete nur darauf wo er war, aber nicht was er tat. So konnte er in aller seelenruhe das letzte Band was daran war noch abkauen.

Dann kam auf einmal eine Entenfamilie angeschwommen. Mutter, Vatter und 5 Entenbabys. Und was machen die? Immer wenn ich Jamie den Ball warf, schwammen sie zum Ball hin. Völlig unbeeindruckt vom Hund. Einmal verfehlte Jamie den Ball, ich gab ihr Richtungsanweisungen, sie schwamm weiter und griff den Ball. Da kamen die Enten wieder an und schwammen auf Jamie zu. Jamie spürte das da was im Wasser ist, hält die Nase hoch, eine Ente berührt Jamie und was macht meine Hexe......voller Panik, die Augen aufgerissen hechtet sie in Sekundenschnelle aus dem Wasser. Immer wieder dreht sie sich um und horcht ob da was hinter ihr herkommt. So schnell war Prusseliese noch nie aus dem Wasser zu bekommen. Sie hat echt Schiß vor Enten

. Bucht Nummer 3 wurde dann aufgesucht. Dort kann Jamie am besten weit raus schwimmen, ungefährlich, da ich den Schwan der auf dem Elbsee wohnt, von da aus am Besten sehen kann. Der ist nämlich sehr gemein und verscheucht immer alle Hunde aus dem Wasser. Ich Kimba wieder gut im Augen gehalten, war ich einen Moment unaufmerksam weil ich Jamie den Ball warf. Als ich zur Seite guckte sah ich das Kimba auf die Holzumrandung zulief. Die ist nur 30cm hoch, dahinter geht es sofort tief ins Wasser. Ich rief noch, rannte los, aber 7m schaffe ich nicht in 2 Sekunden. Und so geschah es, Kimba fiel kopf-seitwärts in den Elbsee. Ging einmal unter, kam wieder hoch und paddelte los. Ich auf die Holzumrandung gehauen und ihn gelockt. Gott sei Dank hat er darauf reagiert, sonst hätte ich wohl in den See springen müssen. Da er sein Geschirr anhatte konnte ich ihn gut wieder da rausfischen. Seine Beißwurst trieb derweil im Elbsee von dannen. Also Aaron gerufen und ihn geschickt die zu holen. Hat mein Superschnuff natürlich sofort und gerne getan. Als Kimba bemerkte das Aaron sie hatte, taperte er in seine Richtung und riß ihm die aus dem Maul. So ein frecher Opi.

An dem Punkt war ich dann völlig bedient und das in nur einer halben Stunde. Kimba fuhr das volle Programm ab das er auf Lager hat. Den restlichen Ausflug verbrachte ich damit immer hinter ihm her zu sein, während Kimba fröhlich wedelnd seines Weges zog. Der mal im Gebüsch endetet, in einem Wasserloch, Schnüss voran im Dreck, und so weiter. Das Leben mit einem Opi kann lustig sein, aber auch sehr sehr anstrengend. Hauptsache er hatte seinen Spaß.

Seit dem Tag habe ich ihn aber nicht mehr mitgenommen. Er ist wieder sehr verwirrt im Moment und findet sich nur schlecht zurecht. Aber er nimmt teil am Leben, freut sich, bellt und wedelt, kuschelt mit Jamie oder verhaut sie auch mal. Mehr wollen wir gar nicht, er soll einfach alles genießen.

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5. Mai 2007


Ich liebe diesen Samstag, besonders mein Opi. Schon am Morgen merkte ich, er ist immer noch gut dabei. Wie immer bisken desorientiert aber mitten im Leben, wedeln und laut. Wie jeden Samstag mache ich nachdem die Hunde versorgt sind mein Auto sauber. Kimba lag fein säuberlich in seiner Kudde drapiert und machte Verdauungsschlaf.


dann lugte plötzlich was weißes aus der Haustüre. Kimba. Das hat er so lange nicht mehr getan, von sich aus mich suchen gehen


Kimba entschloß sich dann, den Eingang zur Haustüre zu verbarrikadieren

Da es Kimba heute so gut ging habe ich ihn mitgenommen. Wir machten einen Ausflug zur Wuppertalsperre. Da war Kimba immer gerne und er hat sofort die Gegend erkannt. Das hat mich so gefreut, ich lief mit einem Dauergrinsen fest eingemeißelt im Gesicht durch die Gegen.

An der Talsperrenwiese angekommen nahm ich meinen Rucksack ab und legte ihn auf die Erde. Ich hatte Kimba´s Beißwurst daran festgebunden und wollte sie gerade abmachen da zwickt mich dieser olle Sack von Opi in die Hand. Frei dem Motto, Alte mach schneller ich brauch was zum zerkauen. Schnell dem Opi seine Beißwurst gegeben und weg war er.....

...ein Vollbad nehmen

und was darf nicht fehlen??? Die übliche Opi-Wälz-Attacke. Mit lautem gekreische und wohligem Grunzen.

Mein alter Mann...für diesen Tag kann ich nur ganz tief aus meinem Herzen Danke sagen.

Nun das Beste vom Tag. Kimba hatte bei einer Badeaktion sein Dummy verloren. Es trieb ins tiefere Wasser ab. Ich warf kleine Steinchen in die Richtung, ohne nachzudenken, denn er hätte dann ja schwimmen müssen. Das hat er ewig nicht mehr getan, schwimmen. Er traute sich nicht mehr, wenn ich mich recht erinner kam das seit er blind wurde. Genau weiß ich das aber nicht mehr. Jedenfalls folgt Opi dem Geräusch der geworfenen Steine und er schwamm...


er kann so ulkig sein

wieder zu Hause gab es ordentlich Fresschen. Dann ab in den Garten und anstatt sich hinzulegen hat Kimba seine Stoffkuh gesucht, gefunden und erstmal heftig an ihr rumgelutscht.

Damit fertig geht er auf die Terrasse Richtung Tisch, okay dachte ich, jetzt legt er sich endlich mal hin. Falsch, er ging ins Gartenhaus und kam wieder mit dem hier

Es war ein grandioser Tag und noch lange werde ich daran denken.

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