There is not enough darkness in the whole world to extinguish the light of a small candle. (William Shakespeare)



Doggies Diary



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5.12.2009 -Update

Irgendwas wollte ich berichten, aber just im Moment ist es mir entfallen. Heute war Backzeit. Diese Phase erwischt mich ab und an und nur ganz selten, aber wenn dann muss ich zwingend an den Herd. Ergebnis ist lecker :-)

Freitag vormittags nach einer kleinen Runde im Wald gelangten wir zum Auto. Aaron und Jamie sprangen schon rein während Aston noch auf dem Weg stand. Ich schaute und sah das er dort wedelnd in eine Richtung schaute. Hin und mitgucken....aha, ein brauner Labbi kam des Weges. Da freute sich der Potter und schwupp wurde sich beschnüffelt und Aston forderte den braunen zum spielen auf. Der hatte keine Lust und so rief ich Aston wieder zum Auto. Der braune Labbi stand noch auf dem Weg, sein Herrchen ging schon weiter und war außer Sicht. Auf einmal kommt der Labbi an, geht zu Aston, junkt in den höchsten Tönen, Rute oben und steif am wedeln. Ich denke noch, was wird das denn jetzt??? Da knurrt der braune los und geht Aston an. Der ist erst mal baff, genau wie ich und dann ging die nette Rüdenkeilerei los. Ich scheuchte die Hunde vom Auto weg, bevor sich Aaron und Jamie überlegten ihrem Baby zu helfen. Ich bekam die beiden getrennt, als der braune wieder loskloppte. Herrchen stand natürlich doof hinter meinem Auto rum. Also bekam der braune einen kleinen Tritt und Schubser und Aston ein "Schluss". Aston war sofort ruhig und stand neben mir. Dem Braunen musste ich noch mal kurz drohen, dann trollte er sich. Als ich das Herrchen fragte was das jetzt bitte sollte meinte der echt kackensfrech, also sein Hund war das nicht, das kann gar nicht sein. Er wäre immer nur lieb und er würde niemals andere Hunde provozieren. Is klar *laberlaber*. Ich war echt stinkig, aber ändern konnte ich es auch nicht mehr. Bin nur froh das Aston sich wehren kann wenn er dazu gezwungen wird und das er sofort aufhört wenn ich es sage.

Wir freuen uns ja besonders auf unsern Urlaub in Frankreich nächstes Jahr und heute sagte mir meine Freundin das sie auch gebucht haben und zufällig genau in dem Zeitraum wie wir auch, nur einen Ort weiter. Das wird Klasse. Da wird der Potter aber Augen machen wenn die Nini am Strand auftaucht :-)).

Aston ist ja extrem kommunikativ. Seine Leidenschaft...sobald ein Auto irgendwo anhält und der Motor ausgeht rennt er zu Fahrertüre und wedelt was der dicke Hintern hergibt. Ich bin nur froh das er bislang immer den richtigen Riecher hatte und es durch und durch Menschen waren die keine Angst hatten und sich über das gelbe Wedelding gefreut haben. Donnerstag hatte er dabei ein älteres Ehepaar aufgetan und nachdem er ordentlich beschmust wurde von denen kamen wir ins Gespräch. Das war toll, die beiden hatten interessante Dinge zu erzählen und fast wären wir zu spät zur Physio gekommen.

Heute Morgen dann der Knaller. Wir drehen eine Runde im strömenden Regen. Aston ist da etwas penibel. Er liebt Wasser von unten und das in Mengen inklusive Pfützen, aber von oben muss mal gar nicht sein. Wir gingen Richtung Parkplatz und Aston lief vor. Als ich um die Ecke bog stand da ein Mann im Renn-Outfit an seinem Auto, ein Kangoo mit aufgeklappter Kofferraumklappe. Darunter war es trocken. Der Mann guckt und grüßt mich. Kurz danach sagt er....Sie haben ja nichts dagegen wenn ich den hier behalte oder? Ähm, wen denn? Ich gucke und da lugt ein gelber Potterkopf hinter den Beinen von dem Mann hervor *prust*. Aston hat sich mal kurzerhand ins trockene gerettet und wurde dort ordentlich geknuddelt. Wir unterhielten uns noch was und dann mussten die Hunde ins Auto. Aston kam mit, drehte aber am Auto wieder ab und lief noch mal zu dem Mann um ordentlich Tschöööö zu sagen ;-) Der Hund ist echt ein Knaller manchmal.

Ansonsten bestehen meine Tage aus lernen, lernen, Hunde bespaßen, lernen, lernen und das Essen vergessen. Ich frage mich echt wie man das alles behalten soll. Bleibt eben nur....lernen.

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13.12.2009 - Sonnenkalt

Unfassbar...die Sonne erschien uns Heute. Ich hatte feste mit Schnee gerechnet, aber nur ein wenig grieseliges weißes Pulver lag heute auf einigen Stellen verteilt. Wuppertal lässt echt nach, sind wir doch sonst die Ersten mit Schnee auf den Straßen. Kalt war es aber und wie. Und damit es noch kälter ist sind wir zur Wuppertalsperre gefahren. Uiii, der Wind fegte und das Gesicht starb ein wenig ab. Es war aber ein schöner Ausflug und mein Indianerhäuptling Aaron hat sogar eine gute Tat vollbracht.

Am Wegrand stand ein älterer Mann mit Hund. Sie hatten ihren Ball verloren und sein Hund wollte doch partout diesen nicht suchen. Er meinte zu mir, das ist so schade denn der Ball wäre leuchtend orange und man müsste den doch sehen. Naja, ein Versuch ist es ja wert. Also Aaron seinen Ball abgenommen und mit "Such verloren Balla" geschickt. Aston turnte derweil übrigens bei Minus 1 Grad in der Wuppertalsperre rum :-)). Aaron suchte ganz geschickt die Böschungen ab und nach einigen Minuten fand er den Ball der unter Laub begraben war. Da war der ältere Herr aber glücklich und seine Hündin ebenso. Aaron bekam ein dickes Leckerchen und ganz viel Lob mit den Worten...gut gemacht alter Mann. Da meinte der Herr zu mir, wieso alter Mann, der ist doch noch gar nicht alt. Als ich ihm dann sagte er wäre schon etwas über 11 wollte er mir das nicht so recht glauben. Ist aber wahr ;-). Und *toitoitoi* geht es ihm sehr gut in dem Alter und das trotz seiner Spondylose. Ich bete das unsere gute Pflege ihn weiterhin so am laufen hält. Aaron zu verlieren würde mir alles nehmen. Klar wird es eines Tages der Fall sein, aber das muss noch lange dauern. Immerhin muss er in einigen Jahren noch mal ein Baby zusammen mit Prusseliese groß ziehen und der Potter ist auch noch nicht fertig erzogen.

Und ich glaub der wird nie fertig erzogen sein. Heute war wieder so ein Tag wo ich ihn hätte aufknüpfen können. Fällt allerdings schwer weil er so unendlich niedlich ist :-))) Er hat die pubertäre Phase Nummer ???? keine Ahnung, waren zu viele. Er schnüffelt dann so am Wegrand und wenn ihm ein Pipi-Geruch nicht passt wird dieser angeknurrt. Is klar. Anderer Hund kommt und Potter rast hin, könnte ja ein Mädchen sein. Rufen wird ignoriert, meint er, ich mein was anderes. Und er weiß ja gar nicht wie schnell ich sein kann. Nun weiß er es und starrte mich nur entsetzt an. Von wem hat er nur diese verdammt treuen schokobraunen Augen geerbt und dazu diesen Blick der wirklich kein Wässerchen trüben kann :-))

Heute Abend auf der letzten Runde im Dunkeln kommen zwei Leute des Weges ohne Hund. Was macht der Potter, hinrasen und aufdringlich begrüßen. Ich war so sprachlos, nur gut das die Leute keine Angst hatten. Ich kann das ja eigentlich nicht leiden und war bis dato recht froh das Aston kein Interesse an fremden Menschen hat. Nun, das kehrt sich jetzt immer mehr ins Gegenteil um und er scheint wohl jedem Guten Tag sagen zu müssen.

Trotz Sonne gibt es keine Fotos, denn wir haben Heute mal eifrig geübt und da stört eine Kamera nur.



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19.12.2009 - Gefriergetrocknet

Wenn einem beim atmen die Lunge erfriert, dann ist man wohl gefriergetrocknet ;-) -16 Grad am Morgen *schock* und das Auto mit Schnee bedeckt. Aston und Jamie toben im Hof und mein Seelchen liegt gemütlich in der Küche an der Heizung um mich beim Frühstück machen zu beobachten.

Dann wollte ich mein Auto starten und traraa...Batterie platt. Starthilfe bei diesen Temperaturen ohne Handschuhe (weil man sonst ja nix greifen kann) ist alles andere als lustig. Wenigstens lief das Auto dann und ich bin erst mal mit den Hunden ne Runde gefahren, dann Gassi und ab nach Hause zum auftauen.

Die Sonne schien wunderbar, der Schnee lag überall und so hielt es uns nicht lange zu Hause. Ab ins Burgholz für einen schönen Ausflug. Dick eingepackt in Thermohosen und Jacke war es sogar zu ertragen. Die Kamera hielt tapfer durch und wurde zwischendrin von meinem Schal gewärmt. Jamie trug ihren neuen Wärmemantel sichtlich stolz und testete sofort aus ob der auch tauglich zum im Schnee wälzen ist :-))

Die eingefrorene Landschaft ist ein Traum. Leider kommt das auf Fotos nicht so doll rüber. Die Luft glitzerte wie Diamanten, überall flogen diese kleinen Glitzerdinger durch die Gegend. Der Schnee knirschte und wenn man stehen blieb war alles still. Als ob die Welt aufgehört hat sich zu drehen.

Der Potter hatte Wildschweinspuren aufgetan und war eifrig beschäftigt diese abzuriechen. Jamie hat sich lieber darin gewälzt. Überhaupt konnte man heute so viele Tierspuren sehen, denn wir sind Wege gelaufen die nur wenige Leute gehen.

Am Ende vom Gassi geschah noch etwas unschönes und ich weiß nun dass mein Seelchen sich nicht mehr so richtig wehren kann. Früher wäre ihm das nie passiert. Ein Hund kam des Weges, alle begrüßten sich, Aston und Jamie gehen weiter. Aaron will auch, da wird er von dem Rüden bestiegen. Aaron will ihn abschütteln und knurrt auch schon, aber er schaffte es nicht und knickte mit den Hinterläufen ein.
Bis dato war bei Potter alles in Ordnung, er schaute zu aber blieb bei mir. In dem Moment wo Aaron hinten einknickte, rast Aston los und semmelt dem fremden Rüden eins über *ups*. Der allerdings ließ nicht von Aaron ab und ich rief das mutige Potterchen zu mir. Ließ ihn sitzen und ging auf die Frau zu die keine Anstalten machte ihren Hund da mal weg zu holen. Meine drohenden Worte haben sie dann allerdings veranlasst ihren Hund da runter zu knöpfen, sie wollte wohl nicht das ich das mache. Ergo, ich muss nun auf mein Seelchen aufpassen und ihm sofort helfen. Allerdings bin ich doch "stolz" (wenn man das so nennen kann) dass Aston seinem Aaron helfen wollte und noch mehr das er sich hat abrufen lassen.

Und nun ein paar Fotos von Heute:



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20.12.2009 - Schneegestöber

Und was für eines....die Flocken fallen immer noch vom Himmel. Sonnig war es heute deswegen nicht, Fotos gibt es trotzdem. Jamie hat im Hof draußen Randale gemacht und sich kopfüber in den Schnee gestürzt. Die Süße ist einfach unglaublich. Ihre Lebensfreude dabei zu sehen ist sowas von unbezahlbar. Ebenso der Gesichtsausdruck vom Potter, völlig entrückt und verblüfft über das was die Muddi da so veranstaltet :-))

Diese Massen an Schnee haben die Hunde zum durchdrehen gebracht. Auf unserem Spaziergang allerdings haben alle drei plötzlich herbe Muffensausen gehabt *prust*. Okay, für die Mäuse war es nicht lustig, für die zwei älteren Herrschaften auf der Brücke war ich wohl gaaaaanz böse und die Hunde wurden ja soooo bemitleidet. Man, ich kann doch nicht hellsehen *g*

Aber zur Story. Wir gingen heute Mittag los über die Sambatrasse durchs Burgholz. Die war so zugeschneit das kein Radfahrer sie benutzen konnte, hach war das göttlich. Normalerweise ist das ein Wanderweg und keine Radrennstrecke, aber das stört die mutierten Muskelmänner auf gestählten Mountainbikes ja herrlich wenig. Wir gingen fröhlich unseres Weges und die Hunde hatten riesen Spaß mit rumtoben und schnüffelen. Wir kamen dann an die Strecke wo ich sonst immer abgegoben bin. Neuland für die Mäuse und mich. Die Landschaft war herrlich, von links kamen plötzlich Vogelstimmen und anderes "Gekreische". Durch das Schneegestöber konnte ich erkennen, ach wir sind ja schon am Zoo. Somit wußte ich das ich gleich nach rechts abbiegen muss um zum Burgholz zu gelangen. Auf einmal erschien links und rechts am Weges ein großer Stahlzaun, dahinter Felsen.

Dann tauchte sie auf, die Brücke. Davon gehört hatte ich, aber mir das nicht SO vorgestellt. Ich blieb stehen und wollte die Leinen aus dem Rucksack holen um die Hunde mal kurz alle anzuketten. Aber wo sind nur die Hunde die zu den Leinen passen???? Ups, den Weg rückwärts weggerannt ;-)))) Ich konnte es nicht riechen, aber die Hunde. Dennoch kamen sie auf rufen zu mir. Die Ruten eingekniffen und hechelnd. Alle angeleint und ab auf die Brücke. Eng ist sie, nur 2m breit. Die Brüstung nicht gerade hoch, deshalb habe ich die Hunde angeleint, nur deswegen (kluge Entscheidung). Was ich dann mitten auf der Brücke stehend sah verschlug mir den Atem und da die Hunde von dem älteren Ehepaar, das ich oben erwähnte bemitleidet wurden, konnte ich ein paar Sekunden lang auf den Berg an der Brücke schauen. Dort lag ein Tiger im Schnee, ein so prachtvolles Tier. Wunderschön anzusehen und er starrte in unsere Richtung. Ich konnte mich kaum von dem Anblick losreißen und ärgere mich das ich die Kamera nicht mithatte. Nun war mir klar warum die Hunde reißaus genommen hatten und auf der Brücke schier Panik hatten. Der natürliche Instinkt hatte sie dazu veranlasst, denn mit Tigern ist nicht zu spaßen. Der Hunde zulieben sind wir dann weiter und am Ende der Brücke habe ich sie wieder losgemacht. Dort steht ein Schild bei dessem Anblick ich richtig lachen musste:

Ein Bild von einem Tiger und darunter steht:
Info für die Tiger: Essen auf Rädern *prust*
darunter ein Bild von einem Radfahrer.

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23.12.2009 - Schwarz, rot und 3 x blond...

Ergeben zusammen, Aaron, Jamie, Aston, Brame und Socks. Die mit ihren Frauchen einen schönen 2,5 Stunden langen Ausflug im Burgholz bei Sonnenschein und Schnee gemacht haben. Die Hunde hatten Spaß und waren lieb wie immer, bis auf Prusseliese die mal kurz rumzicken musste ;-).

Dieses mal gibt es auch ein paar Fotos.



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24.12.2009 - Frohe Weihnachten

"Christmas is forever, not for just one day,for loving, sharing, giving, are not to put away like bells and lights and tinsel, in some box upon a shelf. The good you do for others is good you do yourself.
" Norman W. Brooks"

In dem Sinne wünschen wir allen frohe Weihnachten und ein wunderschönes neues Jahr.

Das war mit Abstand der schönste und lustigste Heiligabend seit langem. Da meine Eltern nun wirklich nicht mehr in der Lage sind all die Vorbereitungen und die Arbeit zu bewältigen hat meine Schwester das übernommen und so wurde bei ihr gefeiert. Ich war skeptisch, wenn nicht sogar sehr betrübt da ich mir Heiligabend nicht anders vorstellen kann als ich es von Kindesbeinen an kannte. "Zu Hause" und das ist immer noch ein stückweit bei Mama und Papa. Meine Schwester hat ein tolles Haus, keine Frage, aber wenn alle zusammen kommen aus der Familie sind es nicht wenige und dann die drei Hunde dabei die ja nicht gerade klein sind.

Doch es kam ganz anders. Die Hunde hatten einen extra Platz geräumt bekommen an der Terrassentür neben dem Esstisch. Die Stimmung war toll und einen Tannenbaum gab es auch. Und das traditionelle Essen Pute, Kartoffel- und Nudelsalat. Dazu noch ein sowas von leckeres scharfes Rindergulasch. Und obwohl wir uns all die Jahre wirklich daran gehalten haben uns in der Familie Weihnachten nichts mehr zu schenken haben sich meine beiden Schwestern nicht dran gehalten und es gab eine Kleinigkeit. Was so viel schöner ist als große Dinge, ich zumindest freue mich über Kleinigkeiten weitaus mehr. Engel liebe ich, weil sie mich an mein Opi-Engelchen erinnern und nun habe ich aus England einen Engelanhänger fürs Handy, einen Engelstift und ein wunderschönes in Filz gebundenes Engel-Notizheft. Meine andere Schwester hat aus Südafrika Wuppertal-Seife mitgebracht *g* und Teecreme sowie handgezogene Kerzen. Wunderschön alles, ich habe mich unendlich darüber gefreut.

Wir haben so viel gelacht und als meine Schwester ihre Blockflöte geholt hat wurde es besonders lustig. Bestimmt 20 Jahre ist es her seit ich das letzte mal auf einer gespielt hatte und als ich sie ihn Händen hielt konnte ich seltsamerweise ohne Noten sofort spielen. Doch, es hat Spaß gemacht und ich merke das mir die Musik unendlich fehlt. Besonders meine Orgel die ich so lange Jahre gespielt habe. Leider war sie nach gut 30 Jahren nicht mehr fit und nicht mehr zu reparieren. Danach habe ich ganz aufgehört mit Musik und das wird sich jetzt ändern. War es doch immer ein wunderschöner Ausgleich zum Alltag, in Musik kann man irgendwie versinken. Am schönsten an dem ganzen Abend war aber das strahlen im Gesicht meines Bruders zu sehen. Er hat all die Stunden nur gelacht und abwechselnd seine Schwestern gedrückt und geärgert. Gott, er ist so süß und sein lachen so offen und ehrlich.

Die Hunde waren sowas von brav, der Wahnsinn. Einmal abgelegt schliefen sie sofort ein und waren nicht mehr zu hören. Okay, als ich Flöte spielte meinte Jamie protestieren zu müssen ;-))) oder lag es doch eher am Gesang meiner Schwester? *prust*. Aston musste erst mal jeden begrüßen und später sein neues Dummy-Frisbee nochmal jedem zeigen. Sehr wichtige Sache für Potter-Tiere. Meine älteste Schwester hat seit jeher Angst vor Aaron. Warum auch immer, sie hatte lange Jahre selber Hunde, aber irgendwie ging es mit Aaron nicht. Heute ist er zu ihr hin und hat seinen Kopf unter ihren Arm geschoben und sie hat ihn einfach gedrückt und gestreichelt. Ich hab vielleicht Augen gemacht. Hinterher meinte sie, Aaron wäre jetzt irgendwie anders, ja...das ist er wirklich. Wie ist schwer zu beschreiben, vielleicht liegt es am Alter, ist aber auch egal. Es war nur schön zu sehen das meine Schwester keine Angst mehr vor ihm. Besonders stolz war ich auf Jamie. Für sie ist es schwer so viele Stimmen auf einmal zu hören, aber heute war auch sie ganz anders und hat einfach geschlafen. Gut, einen Versuch unter den Eßtisch zu gelangen hat sie versucht, denn es besteht ja die Möglichkeit das dort Essen runterfällt.

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26.12.2009 - Zurück in die Kindheit

Heute waren wir bei meinen Eltern zu Besuch. Nachdem wir ein wunderbares Mittagessen hatten und ich kurz vorm Platzen war musste ich dringend mit den Hunden eine Runde laufen. Keiner hatte Lust, nur mein Papa. Also sind wir zu zweit mit den Hunden los. Die waren hellauf begeistert und ich auch. Wir sind zu all den Stellen gegangen an denen ich als Kind so gerne gespielt hatte. Es war eine Reise zurück in die Kindheit und Dinge die man glaubte vergessen zu haben tauchten wieder auf. Am liebsten wäre ich wieder auf das Tunneldach geklettert um da runter zu springen, mit dem Schlitten die Wiesen runter zu rauschen, auf die Pferdekoppel gehen, Baumhäuser bauen, verbotenes Feuer im Wald anzünden, etc... . Es war so schön und mein Papa hatte Recht, wir haben viel zu lange keine gemeinsamen Weihnachtsspaziergänge mehr gemacht. Nachmittags gab es noch lecker Kuchen, letztendlich auch für Jamie die meiner Mutter penetrant auf die Nerven ging so dass sie ihr ein Stück abgeschnitten hatte ;-))).

Bei schönem Sonnenschein musste natürlich die Kamera mit.



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