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Prüfungen



VPS mit lE am 06.10.2012

Kurzentschlossen habe ich 1 Tag vor Meldeschluss vor 3 Wochen die VPS gemeldet für Aston. Angestrebt war eigentlich die RGP aber bevor ich mich da wieder aufrege ob persönlicher Animositäten eines Richters berichte ich lieber über unsere Prüfung heute.

Los ging es um 9.00 Uhr morgens und ach Du Schreck.....ich bin alleine. Keiner sonst hat die Prüfung gemeldet, aber sie haben sie dennoch stattfinden lassen.

Bei Aston wurde kurz eine Zahnkontrolle durchgeführt sowie die Papiere von ihm geprüft, Impfausweis, mein Jagdschein und nach der Frage nach meinem Personalausweis zückte ich auch den woraufhin mich alles angrinste. Reingefallen. Aber es hob meine Laune an.

Los ging es mit der Schussfestigkeit. Aston auf die Wiese befördert und laufen lassen. Er ging sofort ab. Nach Anweisung folgte Schuss 1, Aston dreht um und kommt ohne Aufforderung zurück, wieder weggeschickt und Schuss 2. Bestanden.

Anschließend kam die Federwildschleppe dran. Hund angesetzt und losgelassen. Ich geh keinen Zentimeter mit, weil ich weiß dass Aston das perfekt alleine kann. Einer der Richter hinter mir meinte nur...man geht der ab und das haargenau auf der Schleppspur. Kurze Zeit später kam Aston mit der Ente wieder. Sitz, ausgeben, fertig. Hund ins Auto.

Keine 3 Minuten später Hund wieder raus und zur frei Verlorensuche auf 1 Stück Federwild. Aston Sitz, such verloren. Er geht raus, nimmt sich Wind, geht die Wiese bergab und kommt zurück. Ente gefunden.

Sodann ging es weiter zu meinem Angstfach und hier habe ich einen großen Fehler gemacht. Punkte sind und waren mir nie wichtig, aber ich ärgere mich immer noch über meine Dummheit es meinem Hund so schwer gemacht zu haben. Es folgte die Übernachtfährte. Aston abgesetzt, mir den Anschuss zeigen lassen, Hund geholt. Such verwund. Aston nimmt die Nase runter und dockt auf der Erde an. Er riecht gefühlte Stunden den Anschuss ab und geht los. Nase immer unten. Ich folge ihm. Es geht steil bergauf und ich gerate ins schwitzen, die Brille beschlägt. Die ganze Zeit hat er die Nase schön auf der Erde und anstatt auf den Hund zu achten und ihn zu lesen befördere ich ihn an einer Stelle von der Fährte runter. Ich habs natürlich nicht bemerkt, der Richter hinter mir sagte mir dies später. Aston bleibt auf einmal stehen und guckt mich an. Spätestens da hätte ich merken müssen wir sind nicht mehr auf der Fährte. Was mach ich Blödi? Ich irgnoriere meinen Hund und geb ihm keine Hilfe. Er sucht weiter und ich denke noch so, wieso geht die Fährte direkt über einen starken Wechsel? Da kam auch schon der Abruf. Zurück und mir sagen lassen müssen dass ich vielleicht mal ein wenig auf meinen Hund hören sollte. Schäm. Aston wieder angesetzt und er ging wie auf Schnüren mit einem Frauchen dass ihm glaubte und nicht rumzerrte die Fährte ab und fand am Ende ein Stück Schwarzwild. Wuff. Man war ich froh. Aston abgelegt, außer Sicht und 5 Minuten warten. Zurück zum Hund der immer noch hechelnd dort lag und ihn feste geknuddelt. Dass es dafür nur 3 Punkte gab war klar.

Es gab nun eine Pause für den Hund und für die Menschen. Den mir angebotenen Schnaps habe ich gerne runtergestürzt. Man war ich sauer auf mich selber wegen meiner Hampelei bei der Schweißarbeit.

Weiter ging es mit der Leinenführigkeit im Wald. Aston ging bei Fuß wenn möglich und wenn es zu eng wurde ist er einfach hinter mit weiter gegangen um selbstständig wieder bei Fuß zu gehen wenn Platz war. Das haben wir nie geübt, weil er es bei unseren gemeinsamen Pirschgängen ohne Leine eh schon immer konnte.

Nun kam das Ablegen, außer Sicht gehen, 2 mal schießen. Ich wieder zurück zum Hund und höre wie einer der Richter sagt, der liegt ja tatsächlich immer noch. Jo, wehe wenn nicht.

Im Anschluss gab es das Standtreiben. Timm war mit und ich sagte nur, wehe Du gehst mit rein. Nein, er ging nicht mit rein. Aston ins Platz befördert, Waffe geladen und los ging es. Vor uns knallte und hoppte es vor rufen, es krachte im Unterholz und neben ihm wurde natürlich auch geschossen. Aston lag und blieb auch dort ohne einen Mucks von sich zu geben. Braver Hund.

Nun ging es zum stöbern. Sicher nicht das Paradefach für einen Retriever. Geübt haben wir das Fach nicht, weil ich da aufgrund der Kürze der Meldung mich nicht drauf konzentriert hatte. Zudem kennt er das stöbern weil wir es hier bei uns in der Vergangenheit schon genutzt haben und er auch schon zum Erfolg kam bei einer Jagd. Die Richter stellten sich um das Maisfeld ab. Ich setzte den Hund an und schickte ihn los. Und er ging ab und blieb weg. Ich dachte stöbern würde im Wald geprüft, dass es Mais ist war mir nicht so lieb. Denn bei uns im Revier sind die Maisfelder tabu. Kein Hund darf dort rein wegen der Sauen. Ich stand da und zitterte vor mich hin. Wohl war mir nicht dabei. Der Richter hinter mir meinte dann, gehen Sie doch ruhig mal ein Stück in den Mais. Gesagt, getan und voll auf die Nase gelegt weil über umgeknickten Mais gestolpert. Peinlich. Gefühlte Stunden später, es waren ja "nur" 10 Minuten sollte ich den Hund ranrufen. Er kam und war völlig außer Atem. Knuddel Knuddel. Man war ich stolz. Ich wußte zwar nicht wie er bewertet wurde, aber ich war einfach stolz.

Mit dem Auto ging es dann weiter zu einem frischen Waldgebiet. Dort wurde die Haarwildschleppe gezogen. Hund geholt, angesetzt und weg war er. 400m können lang sein wenn man wartet. Und dann war er auch schon wieder da mit dem Kaninchen im Fang.

Ein Stück weiter folgte nun das Buschieren. Das habe ich mir einmal von meinem Trainingspartner zeigen lassen und beschlossen, üb ich nicht. Das muss er so können. Hund geschickt, gefolgt, dann kam schon die Anweisung Schuss 1. Aston steht, kommt zur mir und weiter gehts. Er hat wunderbar in meinem Dunstkreis gesucht und ich habe mich ganz wunderbar mit meinen Haaren in Dornen verfangen und kam nicht von der Stelle. Nun hab ich ein paar Haare weniger, aber Schuss 2 folgte sodann und Buschieren war bestanden.

Um dem Hund noch eine Pause zu gönnen sind wir Richtung Wasser und haben an einer Bank Rast gemacht. Ich war nun hochgradig nervös. Bislang lief alles gut und nun nur noch das Wasser. Was ist wenn ....blablabla...ich habe mich selbst angenervt.

Endlich war die Pause vorbei. Alles zum Teich. Aston angesetzt zum stöbern ohne Ente und platsch weg war er. Er hat den ganzen Teich umgekrempelt und als er noch die letzte Ecke absuchen wollte, sollte ich ihn ranrufen. Reichte aus.
Nun apport der geworfenen Ente und Schussfestigkeit im Wasser. Interessiert Aston gar nicht, er holt sich die Ente und bringt.
Dann musste ich weggehen, ganz weit und warten. Die lebende Ente bekam Krepp und wurde ausgesetzt. Ich stand da und wartete und wartete und zitterte. Voll blöd, ist doch grade die Wasserarbeit das Fach schlechthin für meinen Aston. Es dauerte und dauerte. Dann kam einer der Richter und meinte nur, andere Seite, die Ente ist etwas arg bockig. War sie wirklich wie sich dann zeigte. Also ans andere Ufer und ich sollte den Hund schicken. Wohin? Schicken, er soll selber suchen bitte. Ups. Blöde Frage natürlich. Aston losgeschickt. Er runter zum Wasser, ins Schilf, das durchkämmt. Ist nix, also raus aufs Wasser. Und als ich ihm mit meinem Blick folgte sah ich die Ente. Die hatte sich am Schilfrand neben einem Boot nieder gelassen. Aston war aber mitten auf dem Teich und das Boot war links von ihm und die Ente versteckt. Wie er das dann auf die Kette bekommen hat, keine Ahnung, aber er ist rüber ans andere Ufer, dort ausgestiegen und an Land. Hat das Boot umschlagen und ist ins Wasser rein. Die Ente hatte ihn mitbekommen und ist ums Boot rum. Aston krost an der Stelle rum wo die Ente zuvor noch war. Er folgt der Spur und sieht sie. Die Ente flüchtet, Aston hinterher. Die Ente ist verdammt schnell und Aston muss alle Kraft aufwenden um in dem nicht wirklich schwimmbaren Schlammteil vorwärts zu kommen. In dem Moment wußte ich dass er ohne wenn und aber dran bleibt. Als er nah genug dran war tauchte die Ente ab. Aston geht ebenfalls halb unter, paddelt unter Wasser mit den Pfoten und die Ente kommt vor ihm hoch. Er packt sie sich und bringt sie zu mir. Rest bleibt bei mir, kein Bericht zu danach.

Prüfung beendet. Und da war mir klar, Du bist bis zum Ende gekommen, also hast Du bestanden. Ich bin mit Aston zum Fluß runter damit er trinken konnte und sich säubern. Der war nicht mehr gelb, der war schwarz von dem Schlammkampf mit der Ente.

Es ging dann ins Suchenlokal, Papiere fertig machen und mir nochmal anhören dass ich meinem Hund die 200 Punkte von möglichen 200 versaut habe. Weiß ich doch selber. Er bekam 192 Punkte. Die fehlenden waren die Schweißfährte. Dort erhielt er 3 von 4 Punkten. Alle anderen Fächer hat Aston mit der vollen Punktzahl von 4 erreicht. Sogar das Stöbern und darauf bin ich sehr stolz.

Die anschließende Gratulation und die Worte zu meinem Hund haben mich nur schwer die Tränen zurück halten lassen können. Ich bin halt weiblich und nah am Wasser gebaut, aber von "alten" (quasi anno dazumal) erfahrenen Richtern und Hundeführern zu hören dass sie selten so eine verdammt gute Hundearbeit gesehen haben und trotz meines Fehlers beim Schweiß mir noch sagten dass ich den Hund perfekt ausgebildet hätte....das war schon arg viel für mich. Ich bin super stolz auf meinen Hund und zum ersten Mal bin ich mir auch bewußt dass nicht nur er alleine so geworden ist wie er ist, sondern dass auch ich daran teil hatte ihn zu dem zu machen was er heute ist. Wir sind ein Team. Auf die Frage ob ich nicht Lust hätte Richteranwärter zu werden habe ich direkt Nein gesagt. Dazu muss ich erstmal mehr als nur Aston ausbilden, nämlich die Wachtelkacke hier und den nächsten Hund der in ein paar Jahren schon in Planung ist. Danach überleg ich mir das noch mal. Freude machen würde es sicher.

Es war eine tolle Prüfung, so im nachhinein, ohne Aufregung betrachtet und dafür dass Aston der einzige Hund war und bis auf 2 Pausen kontinuierlich arbeiten musste über 4 Stunden hinweg ist er nun zurecht in einen Tiefschlaf verfallen. Die Richter waren hart aber fair und es war eine Freude ihnen zuzuhören, Tipps anzunehmen und sich später noch auszutauschen. Danke auch an den Revierinhaber der immer wieder sein Revier für Hundeprüfungen zur Verfügung stellt

. Mit war also die lebende Ente und ohne war der Fuchs. Dieses Fach reichen wir nach bei einer Btr. Ich hatte einfach keine Zeit mehr dafür und wollte nicht, ohne es zumindest einmal zu üben, bei der VPS melden.

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BLP

Aston war für mich schon immer ein besonders toller Hund und was ich als Laie so beurteilen konnte, mit guten Anlagen ausgestattet. Ab Heute aber weiß ich und das ganz sicher, dass ich nicht nur einen tollen Hund habe, sondern einen absoluten Traumhund mit hervorragenden Anlagen von Mama und Co.. Und ich mein das ehrlich und von Herzen wenn ich sage, ich bin mehr als nur einfach dankbar dass ich genau diesen Hund bekommen habe! Danke an Astons Züchter für diesen Klasse Kerl und die super Ratschläge sowie das Training zur Vorbereitung. Und an Katja für den super Aufbau von Welpenbeinen an, sowie die guten Tipps und Ratschläge, etc... .

Kurz gesagt, Aston hat die BLP auf Gut Eckendorf mit 316 Punkten und Suchensieger bestanden.
Punkteliste

Ich bin sowas von stolz auf meinen Potter und wenn ich fertig geplatzt bin (das kann noch andauern ) dann kommt auch ein Bericht, die Ergebnisse von ihm und ich hoffe ein paar Fotos.

Foto: S. Baukrowitz

von links nach rechts:
Haredale Skene - Beaver vom Eckendorfer Forst - Funworkers Aston-Artus - Funworkers Amy - Funworkers Apollo


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Stolz auf Astons Mama Chelsea

Mit Erlaubnis von Aston´s Züchter hier hin kopiert:

Chelsea hat am Samstag 03.07 die Georg Bathe 20 Std. Gedächtnis VSwP im Paderborner Land gewonnen.

Sie hat als einzige unter den anderen Hunden ( DD und DK) im I. Preis bestanden. Die äußeren Bedingungen waren mit Außentemperaturen von über 30 Grad sehr schwierig. Laut Prüfungsleiter hat Chelsea mit Abstand die beste Leistung erbracht. Die Art und Weise wie sie die Fährte gearbeitet hat, wäre beeindruckend gewesen. Sie hat Ihren Führer, der ihr vollkommen vertraut hat absolut sicher zum Stück gebracht. Am ersten Haken ist sie kurz geradeaus gelaufen, hat sich nach 10 m selbstständig korrigiert und ist dann bis zum Stück auf der Fährte gegangen. Dabei hat sie die beiden Wundbetten sowie mehrere Verweiserpunkte eindeutig verwiesen.

Aston gratuliert seiner Mama zu dieser hervorragenden Leistung und ein Foto der Süßen darf natürlich nicht fehlen:



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Formwert - 20.06.2010

Nun hat der Potter nicht nur ein Wesen sondern auch eine Form. Und was für eine :-)

Er wurde nun offiziell mit 58cm gemessen bei einem Gewicht von 33 kg. Er hat eine sehr schöne Beurteilung (2 Jahre alter gelber Rüde von vorzüglichem Typ und guter Substanz...)bekommen und entspricht in vollem Maße dem Standard eines Labrador-Retrievers. Ich war bei dem Ergebnis doch etwas sprachlos und konnte mich erst spät Abends so richtig darüber freuen.

Vorzüglich

An dieser Stelle noch mal riesen Dank an die liebe Katja die Astons gelben Ball in Gewahrsam nahm und im richtigen Moment damit wedelte, so dass der Potter fast wie ne 1 stand. Und Iris, die dem Kleinen eine Woche zuvor die Rute frisiert hatte. Die sah ja leider unmöglich aus nachdem ich meine Schnibbelversuche daran getestet hatte. Aber sie konnte alles retten und ich weiß nun wie man Ruten richtig schneidet.

Ein aktuelles Foto habe ich momentan nicht, deshalb müssen zwei Fotos vom Mai 2010 herhalten: (klick aufs Foto zum vergrößern)

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WT Sint-Katelijne-Waver 2010

Ich bin super mega stolz auf meinen Potter. Denn das für mich wichtigste hat er an diesem Tag gezeigt. Er war trotz der vielen Hunde, Menschen und Schüssen total relaxt. Er hat in der Wartezeit mit Bällchen gespielt, Stöcke zerstört, Gruben gebaut (die ich dann wieder zugeschüttet habe), eine süße Toller Dame beschmust, krabbelte auf meinen Arm um sich drücken zu lassen und geschlafen hat er auch. Doch als er dran war, war er voll da und total konzentriert.

Die Aufgaben:

Aufgabe 1 (Lydia Gossens)

Man steht auf einem Weg. Vor einem befindet sich das Wasser, bis zum Einstieg muss der Hund noch bergab laufen. Neben der Richterin stehen und warten. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Wasser fällt ein Schuss und ein Dummy fliegt längs des Gebüsches. Auf Freigabe warten und den Hund schicken. Hier gab es schon die ersten 6 Nullen.
Ich habe den Potter geschickt und er läuft den Berg runter, dann nach rechts, weil könnte ja einfacher sein und ab ins Wasser. Da hat er die Orientierung verloren, schwamm am Ufer längs und kam wieder raus. Ich schickte ihn dann mit voran und schwupp war er im Wasser, durchschwamm die ca. 30m (ich kann super schlecht Entfernungen im Wasser einschätzen) und kletterte auf der anderen Seite raus. Fand punktgenau das Dummy und kam zurück.
Da ich ihn nochmals angesetzt hatte bekamen wir dafür nur 8 Punkte. Ist gerechtfertigt und da wir das noch nie geübt haben, übers Wasser schicken, bin ich sehr zufrieden das er es dennoch gemacht hat. Auf meine to-do-Liste kommt also, Aston übers Wasser schicken und fett merken dass ich ihn mit voran schicke, denn das kann er weitaus besser zuordnen und umsetzen.

Aufgabe 2 (Patsy Deheyder)

Das war die Knalleraufgabe schlechthin.

Man steht 15 m vor einem Graben. Graben? Gut, das Ding ging senkrecht hinab zum Wasser, kein normaler Einstieg. Ebenso ging es auf der anderen Seite raus. Am Besten hätten die Hunde Spikes angehabt um da rauszukommen. Auch hier gab es drei Nullen. Wobei eine davon sowas von unfair war das mir echt die Worte fehlen. Der Hund hatte Schwierigkeiten den steilen Hang hoch zu kommen und er rutschte immer wieder ins Wasser ab. Er ächzte vor Anstrengung und das wurde als fiepen gewertet. In meinen Augen ein Unding.

Man steht nun neben der Richterin. Auf der gegenüberliegenden Seite des "Grabens" fällt ein Dummy mit *brtbrt* ins dichte Gebüsch. Nicht wirklich gut zu sehen für den Hund. Auf Freigabe warten und schicken.
Apport. Potter geht ab, rutscht auf dem Bauch den Abhang runter, durchschwimmt die Gracht und hatte derweil schon die Spikes angezogen um auf der anderen Seite wie eine Feder aus dem Wasser hochzujumpen. Sowas hab ich noch nie gesehen. Er sprang quasi aus dem Wasser raus auf den Hang und krabbelte hoch. Er fand das Dummy punktgenau (und das bei meiner Markierniete) und kam wieder rutschend und jumpend denselben Weg zurück. Really nice, meinte die Richterin und Potterchen bekam dafür 20 Punkte. Die hatte er sich auch echt verdient.

Aufgabe 3 (Betty Schwieren)

Man stand auf einer Wiese die 30m lang grün war, dann kam ein Stück das mit Sträuchern und verwelktem Zeugs bewachsen war (ca.20m lang) und dahinter wieder Wiese mit kleinen Bäumchen. Es fiel eine Markierung mit Schuss hinter den Strauchbewuchs, also gute 50m weit. Nach Freigabe wurde der Hund geschickt. Auf dem Rückweg wurde an ungefähr dieselbe Stelle ein Dummy gelegt das der Hund nicht gesehen hat. Ohne Freigabe durfte man den Hund dann selbstständig auf das blind schicken.
Ansichtssache, ich meine ein echtes blind gehört nicht in die A.
Meine Markierniete Potter ist wohl doch keine, denn er fand punktgenau. 10 Punkte für das Dummy 1. Ich ihn dann ausgerichtet und voran geschickt. Er lief soooo schön geradeaus auf die Stelle zu und ich war so begeistert das ich den Suchenpfiff vergessen habe. Er geriet zu weit nach links und als ich ihn gerade stoppen wollte um ihn einzuweisen bekam er Wind und fand es. 6 Punkte für Dummy 2. Also 16 Punkte. Sorry Potter, das war mein Fehler.

Aufgabe 4 (Dick Heijman)

Das Gelände war schwierig. Man stand an einem aufgespießten Regenschirm und vor einem war ein Geländeübergang, dahinter Wiese die mit kleinen Bäumchen versehen war und mit Schuss fiel ganz ans Ende der Wiese (ca. 50m) ein Dummy in einen dunklen Bereich. Dann dreht man sich mit Hund um und geht zusammen mit dem Richter einen Walk up. Nach 20m muss der Hund absitzen und ich bekomme vom Richter ein Dummy und gehe alleine weiter. Das Dummy wird ohne Geräusch irgendwo hin geworfen, so wie man wollte. Zurück zum Hund, umdrehen und bei Fuß zum Schirm und von dort den Hund nach Freigabe zum apport des ersten Dummy schicken. Potter fand punktgenau und brachte. Umdrehen und auf das Memory schicken. Fand er auch direkt und kam zurück.

Dafür gab es 19 Punkte. 1 Punkt Abzug für das zögerliche umdrehen vom kleinen Klugschisser. Eine unserer Schwachstellen, das gemeinsame umdrehen, aber dafür war die Fußarbeit echt gut und Aston hat richtig toll markiert und gemerkt.

Aufgabe 5 (Betty Schwieren)

Walk up zu zweit. Auf einer Wiese die in Wasser und Schlamm versank. Angehen und Schuss und sitzen. Sitzen wollte keiner der Hund so recht. Aston durfte zuerst, Dummy punktgenau gefunden und gebracht. Dann weiter und der andere Hund war dran. Dachten wir, das wars jetzt, weil für die A reicht ja eigentlich pro Hund ein retrieve aus. Nein, es gab zwei. Also weiter walken und Schuss und Sitz. Potter wollte nicht mehr mit dem vergoldeten Popo ins Matsche-Nass. Also sagte ich Sitz. Dann schickte ich ihn und er fand punktgenau und brachte. Das letzte retrieve war für den Flat. Schuss und Sitz. Potter stand, ich Sitz zu ihm und das in dem Moment wo der andere Hund die Freigabe erhält. Und das war wohl mein Verhängnis. Denn obwohl Aston die Markierungen punktgenau fand, gut bei Fuß gegangen ist, nicht einsprang und auch nicht fiepte gab es für die Aufgabe eine Null. Meine Walk Up Partnerin bekam leider auch eine Null weil ihr Hund das Dummy erst aufnahm als sie zwei mal Apport sagte.
Wir waren nicht die einzigen, es gab auch hier einige Nullen. Ich wußte nicht das man Sitz nicht sagen darf. Nun weiß ich es und lasse es sein, dann steht er eben wenn sich nicht ins Wasser setzen will. Für die A finde ich das nur etwas überzogen und strange.

Von 26 Startern ist ungefähr die Hälfte durchgekommen, so pi mal Daumen.

Mein Fazit:
Der Potter hat das super gemacht fürs erste Mal und wir werden vorest nun in Ruhe trainieren und im nächsten Jahr noch mal einen WT melden. Wir haben von dem Tag viel mitgenommen, besonders ich, denn eigentlich waren es ja meine Fehler und nicht die vom Asti-Potter .

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Wesenstest - 25.10.09

Kurzform: Bestanden.
Ausführlicher Text und Fotos hier

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29. August 2009 - Gut Eckendorf - JP/R

Aston besteht die JP/R mit 264 Punkten und wird Suchensieger.

Unsere Gruppe bestand aus 5 Labbis und einem Golden. Die Richter waren Herr Hans-Georg Keimer (DRC/JGHV), Herr Jürgen Schneller (DRC/JGHV) und Herr Kornfeld (JGHV). Das Revier wurde uns durch Herrn Wolf-F. von Dallwitz zur Verfügung gestellt. Erster Teil: Überprüfen der Schußfestigkeit. Wir sind als 4. dran, ich leine Aston ab und was macht der....läuft zum Schützen und himmelt ihn an, los mach mal peng ich weiß dann fliegt was. Also habe ich ihn weggeschickt, 15m war er weg da fällt der Schuß. Aston dreht sich rum und was macht er...steht vor. Sah Klasse aus. Ich hörte wie jemand sagte *uiii*. Ich sollte Aston dann mit Such weiterschicken, es fiel noch ein Schuß und da Aston aber im Kommando Such stand hat er nicht auf den Schuß reagiert. Es muss wohl gut gewesen sein denn man fragte mich ob der Hund schon bejagt wird weil er so reagierte wie er es tat. Alle Hunde aus der Gruppe haben den Teil ohne Probleme bestanden.

Zweiter Teil: Schleppe. Das Gelände...ein abgemähtes ca. 30cm hohes Rapsfeld mit Boden-Bewuchs. Man erklärte mir ich dürfte 20m mit dem Hund gehen oder ihn direkt laufen lassen. Ich wollte eigentlich mit gehen, aber Aston meinte dann nö lass mal und fegte auf mein Kommando "riech" mit der Nase nach unten und weg war er. Gott ist der Kleine schnell. Während man ihn noch sehen konnte erklärte Herr Schneller mir was Aston da gerade macht und wie er das findet. Dann war Potter weg aus unserm Sichtfeld und ich wohl leicht panisch im Gesicht. Er beruhigte mich dann, das es nur gefühlte Stunden sind und der Hund gleich wieder auftaucht. Gleich war dann quasi sofort und Aston kam mit dem Kaninchen im Fang durchs Stoppelfeld gerast. Parkte ein, setzte sich und guckte mich so süß an....da Frauchen hab Dir was mitgebracht. 4 Hunde haben die Schleppe ohne Probleme gearbeitet, bei den andern 2 gab es leichte Schwierigkeiten.

Dritter Teil: Frei Verlorensuche. Im Wald, mit Altholz, dichtem Bewuchs, Reisighaufen und Co. Aston angesetzt und geschickt. Er pest ab und bekommt Wind von dem vorherigen Suchengebiet direkt neben unserem mit den alten Fallstellen. Kein Problem meint der Richter, er macht es genau richtig aber ich sollte ihn zurückpfeiffen in unser Gelände. Gesagt getan, gepfiffen und Aston dreht sofort ab. Man war ich stolz. Er suchte dann sofort weiter ohne dass ich was sagen musste. Er fand alle 4 Stücke innerhalb von ein paar Minuten und das in einem Speed und mit einer (wie ich nun weiß) hervorragenden Nasenleistung. Alle Hunde hatten Erfolg und fanden je 2 Enten und 2 Kaninchen.

Vierter Teil:Standruhe und Merken. Wir marschierten zu sechst los über die Wiese, Schütze und Werfer in ca. 30m Entfernung, die Richter in einigem Abstand hinter uns. Die Hunde wurden nicht von links nach rechts aufgerufen sondern quer durcheinander. Was die Schwierigkeit in meinen Augen noch mal erhöhte. Aston war als zweiter dran, preschte los fand punktgenau und brachte mit einparken und Sitzen. Einige Hunde mussten ermuntert werden beim reinkommen, alle jedoch fanden punktgenau.

Fünfter Teil: Wasserarbeit. Als vierter dran sind wir zum Ufer. Hund ableinen, die Ente flog, der Schuss fiel und ich gab die Freigabe. Aston machte zwei Riesensätze und dann kam das was er einfach nie sein lässt....er flog halb über Wasser :-) neben mir die Worte des Richters....Oh mein Gott *g*. Ich wollte gerade erklären dass er eben so ein Kamikaze ist aber der meinte nur, es kann zwar auch gefährlich sein für den Hund aber so eine Wasserfreude zu sehen ist sehr gut. Als Aston dann punktgenau fand, schwimmend wieder zurück kam, einparkte und mir in die Hand gab war ich fertig mit der Welt. Ein Hund kam auf dem Landweg zurück, alle anderen nahmen denselben Weg im Wasser um ihrem Hundeführer die Ente zu bringen.

Danach kamen wir alle am Wasser zusammen und es wurde nur lose mitgeteilt dass alle bestanden haben. *jubel* Dann ging es zurück auf das Gut Eckendorf.

Die Siegerehrung. Eine Stunde später schon fand sie statt. Es wurde das Feld von hinten aufgerollt. Mein Name fiel nicht. Ich dachte schon die haben mich vergessen *ups*. Der Prüfungsleiter hob dann einen Hund besonders hervor der über den Tag eine konstante und beindruckende Leistung gezeigt hat. Auf Grund dessen bekam dieser Hund in 3 Fächern eine 11. Hammer, dachte ich, toller Hund. Dann fiel der Name des Hundes und ich hab nicht so wirklich realisiert dass Funworkers Aston-Artus ja mein Hund ist. Mein Name wurde dann auch genannt und ich merkte, sie haben Dich nicht vergessen, Du hast den Suchensieger gemacht. Ab dem Punkt war ich sprachlos und nur mit größter Mühe konnte ich mir die Peinlichkeit in Tränen aufgelöst da zu stehen verkneifen. So wirklich begriffen habe ich das immer noch nicht, aber es steht schwarz auf weiß auf der Urkunde und dem Bogen, Aston hat mit tollen 264 Punkten bestanden.

Bescheinigung
Urkunde

Er war schon immer grandios der kleine Potter, aber heute ist er wie unser Züchter zu Recht sagte, mindestens 3m gewachsen :-)) Sehr gefreut hat mich dass Marlen mit Distel zweite geworden ist und Astons Bruder Apollo den vierten Platz gemacht hat. Kein Hund aus unserer Gruppe und auch keiner aus Gruppe I ist durchgefallen, es haben alle bestanden. Von 240 Punkten aufwärts bis zu unseren 264. Fots von dem Tag gibt es hier zu sehen.

Die Ergebnisse:


Platz Name Punkte Rasse
1. Funworkers Aston-Artus 264 Labrador Retriever
2. Distel vom Heveser Hoff 260 Labrador Retriever
3. Donna vom Heveser Hoff 260 Labrador Retriever
4. Funworkers Apollo 258 Labrador Retriever
5. Aivi of Nature´s Garden 256 Labrador Retriever
6. Funworkers Amy 256 Labrador Retriever
7. Daphne vom Heveser Hoff 253 Labrador Retriever
8. Mavel my Melodie of Golden Spirit 252 Golden Retriever
9. Golden de Luxe Scarecrow 249 Golden Retriever
10. Beaver vom Eckendorfer Forst 248 Labrador Retriever
11. Drumnadrcht´s Arwen 247 Labrador Retriever
12. Dartagnon of Calimero´s Castle 245 Golden Retriever


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