... to find one friend one must close one eye; to keep him, two. (Norman Douglas)



Aaron on Tour


Happy Birthday Aaron zum 10. Geburtstag


Heute vor 10 Jahren wurde Aaron geboren. Nur 3 Wochen später sah ich ihn zum ersten Mal. Schon damals wußte ich, dieser Hund ist etwas ganz besonders kostbares.

Von uns bekam er Heute ne Menge Futtereien und einen riesen Wubba. Leider in blau, ich wollte ja rosa :-))

Und er durfte einen Hund wählen der auf den heutigen Ausflug mitdurfte...er nahm Jamie. Opi und Aston blieben heute mal hier, das war Aaron´s Tag und wir wollten endlich mal wieder ohne das Schiebe-Mobil unterwegs sein.

Es war so schön, die Sonne so herrlich warm und ich kann es immer noch nicht glauben dass er schon 10 Jahre alt geworden ist. Wenn man ihn so erlebt, würde mir das sowieso keiner glauben. Kaum grau, springt rum wie ein 10 Monate alter Hund und seine Knochen sind *toitoitoi* immer noch absolut top und ohne Beschwerden.

Was zu Aaron zu schreiben fällt mir immer schwer. Weil man das was ihn und mich verbindet nicht in Worte fassen kann. Er ist einfach immer da, leise an meiner Seite. Beobachtet mich ohne Unterlass, weiß immer was ich als nächstes mache und ist der einzige der mich wirklich trösten kann wenn ich mal traurig bin. Einfach nur indem er mich anschaut. Es sind seine Augen, in denen kann man sich total verlieren. Es gibt da einen Spruch der mir immer einfällt wenn ich ihm in die Augen schaue:

Es gibt Freundschaften die im Himmel beschlossen
und auf Erden vollzogen werden.

LAG meinte letztens zu mir, es ist beneidenswert zu sehen wie Aaron und ich zusammen des Weges gehen. Und das man sich sowas nicht erarbeiten kann, sowas lebt man einfach. So eine Art Hund zu haben ist ein unglaubliches Geschenk. Einer der immer da ist, der keine Leine kennt und den ich nie wirklich erzogen habe.

Er ist einfach so wie er ist...Soulmate...

Fotos von seinem Tag Heute:


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Es war einmal ein Pferd


Als ich noch ein halbes Pferd mein eigen nennen durfte, sind Aaron und ich viel ausgeritten. Das war seine größte Leidenschaft, rennen und gleichzeitig das Pferd und mich hüten. Da merkte ich zum ersten Mal wie eng die Bindung zwischen uns ist und wie gut er hört. Denn vom Pferd aus kann ich nicht mal eben zu ihm und ihn auf Seite nehmen wenn Leute kommen, etc.. Es war eine wunderbare Zeit, durch die Natur zu reiten mit einem Hund an der Seite und den Wind genießen wenns im gestreckten Galopp den Berg hochgeht. Das Pferd zog leider um und ein eigenes konnte ich mir nicht leisten. So stiegen wir dann aufs Fahrrad um, was Aaron ebenso große Freude macht. Der Nachteil ist nur, Fahrräder essen keine Möhren die man klauen kann, auch Pferdeleckerli hat er immer gemopst und das Beste war wenn der Hufschmied kam und die Hufe raspelte, so schnell konnte man gar nicht gucken wie Aaron dies futterte. Und einen Misthaufen wo man sich genüßlich ein Bett drin bauen kann produziert ein Fahrrad auch nicht. Wer weiß, vielleicht kommt doch noch ein großer Zufall und ein Pferd schneit ins Haus.

Ergänzungen folgen...

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Aaron und der Fischotter


Ich war am Elbsee mit Aaron und Jamie. An einer Bucht haben wir Halt gemacht und Jamie ist geschwimmen während Aaron nach seinem Stein tauchte.

Ich sehe aus dem Augenwinkel einen Hund oben auf dem Weg stehen. Drehe mich um, ein herrlicher Schäferhund in Langhaar, beobachtet uns. Ich bemerkte auch einen Mann der mit einer Flexileine des Weges kam. Daran hing was Kleines, habe nicht genau hingeschaut, sah aus wie geduckter Dackel.

Auf einmal höre ich hinter mir ein "uiek*. Drehe mich um und schaue in ein sowas von putziges Gesicht. Keine Ahnung was das Ding an der Flexi sein könnte frage ich den Mann:
was ist das denn?
Er:
ein waschechter Fischotter.

Ich: ???

Er: gibt mir den Tipp hier:
Nemo

Klein Nemo, gott ist der süß. Sein Gesicht und diese Geräusche die er von sich gab. Ich fragte dann noch, ob es keine Probleme mit Hunden gibt. Er verneinte das. Nemo ist mit Hunden großgeworden und spielt auch mit denen.
Auf einmal wurde Aaron aufmerksam. Kam an und sofort lief Nemo zu ihm. Ich hätte so gerne eine Videocam dabei gehabt. Aaron und Nemo Nase an Nase. Und Aaron zuckte immer wieder zurück, roch an ihm und war völlig verdattert was das für ein komisches Ding ist. Aaron grunzte und wedelte und Nemo lief immer wieder auf ihn zu. Als Aaron dann einmal wuffte (weil er total verunsichert war) baute sich Nemo vor ihm auf und meinte nur...wat willst Du denn? Aaron legte Rückwärtsgang ein und sein Blick zu mir war einfach göttlich....will auf Arm, jetzt sofort.

Ich war total hin und weg von diesem kleinen Otter. Natürlich meinte ich dann, also toll finde ich es nicht das so ein Tier in Privathand ist. Er daraufhin, keine Sorge, ich bin Zoologe. Naja, Fettnäpfchen komm zu mir.

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